Wind-Instrumente

Zur Klangbereicherung setzen wir verschiedene Instrumente ein: Gemshorn, Hümmelchen, Krummhorn, Melodica, Okarina, Rauschpfeife, Ranckett, Bambus-Saxofon, Shrutibox, Talv Oltenesc, Tin- und Low-Whistle, Dulzian.

Gemshorn

Gedacktes Instrument aus dem Mittelalter – warmer, obertonarmer Klang – hergestellt aus Tier-(Kuh)horn

Bassgemshorn

Hümmelchen

Leiser Dudelsack aus der Renaissance

Krummhorn

Indirekt anblasendes Doppelrohrblatt in einer Windkapsel – aus dem Mittelalter. Das Instrument stammt aus der Werkstatt von Christoph Schuler

Melodica

Modernes Instrument mit Tasten, das durch Anblasen klingt

Okarina

Ca. 12’000 Jahre altes Instrument, meistens aus gebranntem Ton – warmer, obertonarmer Klang

Rauschpfeifen

Durchdringender, näselnder Klang – indirekt anblasendes Doppelrohrblatt in einer Windkapsel – aus dem Mittelalter. Das helle Instrument stammt aus der Werkstatt von Christoph Schuler

Renaissance-Bass-Ranckett

Trotz der geringen Grösse von knapp 30 cm, klingt das Ranckett so tief wie ein Kontrabass! Die Tonerzeugung geschieht durch das direkt anblasende Doppelrohrblatt. Dieses Ranckett stammt aus der Werkstatt von Christoph Schuler

Saxofon aus Bambus

Wird angeblasen mit nur einem Rohrblatt wie bei der Klarinette oder dem Saxofon. Der Klang ist dem eines richtigen Saxofons sehr ähnlich

Shrutibox

Stammt ursprünglich aus Indien – ist ein Bordun-Instrument zur Begleitung von Gesang. Mittels Blasbalg wird die Luft zugeführt – klingt ähnlich, wie ein Akkordeon. Findet heute auch in der Pop-Szene Verwendung

Shrutibox

Shrutibox

Talv Oltenesc

Verwendet in der rumänischen Volksmusik – sehr spezieller, durchdringender Klang – Korpus aus Kürbis – indirekt anblasendes Doppelrohrblatt (klein und fein)

Tin-und Low-Whistle

Seit anfangs 19.Jh. gebräuchlich in Irland. Gerades Rohr aus Metall mit nur 6 Fingerlöchern

Dulzian

Direkt angeblasendes Doppelrohrblatt. Hatte seine Blütezeit in der Renaissance – Vorläufer vom Fagott